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Was
ist zu sehen
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PIAZZA
FARINATA DEGLI UBERTI (Platz „Farinata degli Uberti“)
Dieser
Platz bildet das historische Zentrum der Kleinstadt EMPOLI und
kann ohne Zweifel von einem architektonischen Standpunkt aus
als sehr „charakteristisch“ beschrieben werden. Er ist von
einer Serie alter und faszinierender Gebäuden, teilweise in
Museen oder Sitze künstlerischer oder kultureller Verbände,
so wie des Museums der Paleontologie, oder des Vereins der
Bildlichen Künste, konvertiert, umgeben. In Mitte des Platzes
befindet sich ein Marmorbrunnen mit vier Löwen an den Ecken,
die dem Platz seinen Volksnamen PIAZZA DEI LEONI oder „Löwenplatz“
verleiht haben.
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Palazzo
Ghibellino
Im
1260 brachte der Kampf von Montaperti ein Ende zur Herrschaft
der florentinischen Guelfi. Das historische PARLAMENT DER (florentinischen)
GHIBELLINI wurde nach diesem Kampf im PALAZZO DER GRÄFEN
GUIDI gehalten. Während dieses Parlaments gelang es glücklicherweise
FARINATA DEGLI UBERTI, die Stadt Florenz von einer
unvermeidbaren Zerstörung zu retten, in dem er die
florentischen Ghibellini von ihren kriegslustigen Vorhaben
wegleiten konnte. Der aktuelle PALAZZO GHIBELLINO, der sich in
PIAZZA FARINATA DEGLI UBERTI befindet, ist nichts anderes als
der antike PALAZZO DER GRÄFEN GUIDI, die nach diesem
wichtigen historischen Ereignis als Warnung an die Nachwelt
umbenannt wurde..
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Palazzo
Pretorio
Zwischen
1529 und 1539 ließ der florentinische Generalkommissionar
sein Hauptquartier in Empoli nieder. Während dieser Zeit
wurde die Stadt Florenz von den spanischen imperialen Truppen,
deren Vorhaben war, alle Spuren der florentinischen Republik
auszuradieren, wiederholt angegriffen und ausgebeutet. Der
Generalkommissionar hatte deshalb den PALAZZO PRETORIO in
EMPOLI als seine provisorische Hauptniederlassung ausgewählt.
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Collegiata
di Sant'Andrea
Vielleicht
das interessanteste und attraktivste Gebäude um Platz
„Farinata degli Uberti“ ist die COLLEGIATA DI SANT’ANDREA.
Diese Struktur wurde vor mehr als 1000 Jahren erbaut und ist
von großer Wichtigkeit, nicht nur seiner externen Architektur,
die eine Vielfalt an Marmormotiven aufzeigt, sondern auch
seiner Innenausstattung wegen, die mehrere bemerkenswerte
Bilder und Skulpturen enthält.
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MUSEO
DELLA COLLEGIATA DI SANT’ANDREA
(Museum der Collegiata di Sant’Andrea)
Im
1859 widmete der Toskanische Minister für Kirchenpolitik die
Summe von Lire 5.040 (Euro 2,60), im Namen der damaligen
provisorischen toskanischen Regierung der Erstellung dieses
Museums in Empoli. Noch heute bietet das MUSEO DELLA
COLLEGIATA DI SANT’ANDREA eine Sammlung künstlerischer
Werke von bedeutender historischen Relevanz und Wert, wie die
Skulpturen von Mino da Fiesole und von Tino di Camaino, die
Bilder von Lorenzo Monaco, von Filippo Lippi und vom Masolino,
und natürlich die berühmten bemalten Terracottas von Della
Robbia.
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la Chiesa e il
Convento di Santo Stefano degli
Agostiniani.
(Kirche
und Kloster von Santo Stefano degli Agostiniani)
Diese
Kirche wurde während der zweiten Hälfte des 14. Jh. anhand
des Augustinerordens projektiert und erbaut; danach wurde das
Kloster an die Kirche angebaut. Im Inneren der Kirche befinden
sich noch Teile der von Masolino da Panicale ausgeführten
Freskoen, einige hervorragende Bilder aus dem 17. Jh. und
andere beachtenswerte Kunstwerke.
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La
parrocchiale di San Michele a Pontorme.
(Die
Pfarrkirche vom Erzengel Sankt Michael bei Pontorme)
Diese
antike Pfarrkirche im Stadtteil Pontorme von Empoli, wurde am
Ende des 15. Jh. erbaut. Der Maler JACOPO CARRUCCI, der
deshalb in die Geschichte mit dem Namen „IL PONTORMO“
eingegangen ist, wird als einer der illuminiertesten Künstler
des Toskanischen Manierismus angesehen und wurde von
MICHELANGELO als „Derjenige, der den Himmel mit seinen
Bildern nähert.“
Innerhalb der Kirche befinden sich noch zwei Tafelbilder des
PONTORMOs.
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Die
neue PIAZZA DELLA VITTORIA (Siegesplatz)
Der
Platz PIAZZA DELLA VITTORIA, der zwischen 2000 und 2001
restrukturiert worden ist, räpresentiert heute noch den
Kommunikationsmittelpunkt Empolis. Nicht nur eine grüne Oase
in mitten der Stadt, er ist sowohl von mehreren eleganten
Geschäften, als auch vom dem Musiker
FERRUCCIO BUSONI gewidmeten Museum, Geburtsort und Zentrum
musikalischer Studien, und von der Kirche MADONNA DEL POZZO
(der „Madonna des Brunnens“).
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